Umfrage bei den Gemeinden – Zahlen der Auswertung

Informationstechnik nutzen

Kürzlich wurden die Zahlen zur Umfrage betreffend Fortschritt der Informationstechnik in Kantonen und Gemeinden veröffentlicht. Auch die Gemeinde Mogelsberg hat sich an dieser Umfrage beteiligt und gibt nachfolgend einen kurzen Überblick der ermittelten Zahlen.

Mogelsberg. Das europäische Zentrum für Wirtschaftsforschung und Strategieberatung hat bei Kantonen und Gemeinden eine Erhebung angestellt, wie weit die Informationstechnik bei den einzelnen Gemeinden fortgeschritten ist. Von den 2884 Städten und Gemeinden haben am Stichdatum 823 oder 29 Prozent eine Homepage und einen E-Mail-Eintrag beim Schweizerischen Gemeindeverband.

Der Anteil der Gemeinden mit Website ist unter anderem von der Gemeindegrösse abhängig. Bei Gemeindegrössen zwischen 2000 bis 3000 Einwohner beträgt der Anteil von Gemeinden mit Websites 52 Prozent. Die Gemeinde Mogelsberg besitzt seit 1998 eine eigene Website. Von den 823 Gemeinden haben sich 153 an dieser Umfrage beteiligt. Die Gemeinde Mogelsberg gehört dazu.

PCs, E-Mail und Internet

pcAlle Gemeinden verfügen über PCs, E-Mails und Internet-Anschluss, der lokale PC-Vernetzungsgrad liegt bei 95 Prozent. 60 Prozent verfügen über einen Internet-Anschluss; Virenscanner haben 94 Prozent, Fire-Walls 66 Prozent und Verschlüsselung von E-Mails praktizieren 11 Prozent. Die Ausgaben für Internet im Jahr 2000 bewegen sich bei der Mehrheit der Gemeinden zwischen 2500 Franken bis 30000 Franken. Als Zweck einer eigenen Website wird auf Informationen, Verbesserung der Dienstleistung, E-Mail-Kommunikation und Online-Verwaltungsabwicklungen verwiesen.

E-Government

Mit dem Thema E-Government beschäftigt man sich in der Gemeindeverwaltung Mogelsberg seit einiger Zeit, derzeit werden allerdings die Ergebnisse der laufenden Abklärungen auf kantonaler Ebene abgewartet. Zielsetzung beim E-Government ist ein möglichst umfassendes Angebot, um den Verkehr der Bürgerschaft mit der Verwaltung zu vereinfachen. Eine Umfrage bei Internetnutzern hat auch ergeben, dass seitens dieser Nutzer von einer zunehmenden Nachfrage nach solchen Angeboten durch die Gemeindeverwaltungen ausgegangen werden kann. Auf jeden Fall weisen alle Untersuchungen und Befragungen darauf hin, dass die Gemeindeverwaltung gut beraten ist, wenn sie vollumfänglich Schritt hält mit der Entwicklung dieser neuen Technologien und der Bürgerschaft in der Gemeinde ein solches Angebot zur Verfügung stellen kann.